Zunächst führt man eine Bedarfsanalyse durch. Welche Inhalte zum geplanten Thema sind relevant und in welcher Form liegen sie vor. Wichtig ist, auch die Zielgruppe sauber zu definieren und die Inhalte auf die Bedarfe und Voraussetzungen der Zielgruppe abzustimmen. Dazu gehört auch eine konkrete Definition der Lernziele. Danach entscheidet man, welche Inhalte für welches Format eignen, z.B. was wird als Video produziert, was wird in einem Script präsentiert, welche Übungen eignen sich und welches Fragestellung soll im Forum diskutiert werden. Abschließend wird das Konzept durch einen abgestimmten Zeitplan komplettiert und die Inhalte und Aktivitäten auf verschiedene Phasen/Wochen verteilt.
In MOOCs werden traditionelle Formen der Wissensvermittlung wie Videos, Lesematerial und Problemstellungen mit Foren, Blogs oder Chats, in denen Lehrende und Lernende miteinander kommunizieren und Gemeinschaften bilden können, kombiniert. Übungen, Tests und auch Prüfungen können in MOOCs integriert werden. Ebenso kann das Arbeiten in sozialen Netzwerken Teil eines MOOC sein.
Wir erklären hier kurz den Begriff MOOC:
MOOCs, Massive Open Online Course, bezeichnet eine spezielle Form von Onlinekursen, die offen (open) für alle eingeschriebenen Studenten sind und zahlreiche (massive) Teilnehmerzahlen aufweisen. Zu unterscheiden sind dabei xMOOCs von cMOOCs. Während erstgenannte im Wesentlichen auf Video aufgezeichnete Vorlesungen mit einer Prüfung darstellen, beruhen cMOOCs auf der Idee des Konnektivismus und haben eher die Form eines Seminars oder Workshops.
(Quelle: Wikipedia)